Leistungsspektrum


Röntgenuntersuchung

Röntgenuntersuchungen sind neben Ultraschalluntersuchungen die mit Abstand am häufigsten eingesetzten bildgebenden Verfahren in der Medizin. Es wird eingesetzt zur einfachen Darstellung von Organen wie der Lunge, des Herzens, aber auch der Bauchorgane. Außerdem dienen Röntgenuntersuchungen zur Diagnose und Kontrolle von Frakturen, aber auch zur Stellungskontrolle von Frakturen nach operativen Eingriffen.

Unser Institut verfügt über 2 stationäre voll-digitale Flachdetektor-Röntgengeräte und 2 mobile Röntgengeräte für den Schockraum und die Intensivstation.


Mammographie

Viele Frauen empfinden die Mammographie als unangenehm, doch unser speziell ausgebildetes Technikpersonal wird bei der Untersuchung mit Einfühlungsvermögen auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Für die Aufnahmen werden Ihre Brüste vorsichtig mittels zweier durchsichtiger Plexiglasplatten ganz flach zusammengedrückt. Anschließend werden zwei Aufnahmen angefertigt– von oben nach unten und schräg von der Mitte zur Seite. Neben den diagnostischen Mammographie-Aufnahmen führen wir auch stereotaktische Drahtmarkierungen zur OP-Vorbereitung durch.


Computertomographie

Die Computertomografie (CT) gehört ebenfalls zu den Röntgenverfahren. Im Gegensatz zu den konventionellen Röntgenuntersuchungen, werden mit einem CT Schnittbilder einer Untersuchungsregion angefertigt (zum Beispiel des Gehirns). Während der Patient ruhig in der Röhre liegt, wird mittels Röntgenaufnahmen ein Datensatz erzeugt, aus dem ein Computer viele kleine Schichtaufnahmen des Körpers berechnet.

Häufig wird für eine CT-Untersuchung auf Kontrastmittel verwendet. Ob und warum Kontrastmittel eingesetzt wird, wird einer unserer Ärzte gemeinsam mit Ihnen entscheiden und Ihnen Nutzen und Risiken ausführlich erklären.

Unser Institut verfügt über zwei 80-Zeilen-Computertomographen der neuesten Generation, die brilliante Bildqualität bei gleichzeitig niedriger Strahlendosis ermöglichen.


Magnetresonanztomographie (MRT) / Kernspintomographie

Sollen bereits kleinste Veränderungen, Entzündungen, Tumore oder Durchblutungsprozesse an Strukturen wie Weichteilen, Organen oder dem Gehirn dargestellt werden, ist häufig die Magnetresonanztomografie das Untersuchungsverfahren der Wahl.

Auch hier liegt der Patient ruhig auf einer Liege, während die zu untersuchende Körperregion in den Magnettunnel, die Röhre, geschoben wird. Anders als bei der Computertomographie (CT) kommen dabei keine Röntgenstrahlen, sondern Magnetfelder und Radiowellen zum Einsatz. Das Magnetfeld ordnet die magnetischen Kerne der Wasserstoffatome im menschlichen Körper parallel an, die Radiowellen sorgen dafür, dass sich die geordnete Struktur wieder auflöst. Dieser Vorgang wiederholt sich während der Untersuchung ständig. Diese Veränderungen werden vom MRT gemessen und in detaillierte Bilder des Körperinneren übersetzt. Je nach Körperregion dauert die Untersuchung zwischen 15 und 40 Minuten.

Durch die elektromagnetischen Schaltungen kommt es während der Untersuchung zu lauten Klopfgeräuschen, die Patienten häufig verunsichern. Diese sind aber normal und völlig ungefährlich. Kopfhörer sorgen dafür, dass die Geräusche etwas reduziert werden.

Besonderer Vorteil des MRT ist, dass es zu keiner Strahlenbelastung für die Patienten kommt und selbst kleinste Veränderungen detailliert dargestellt werden können. Nachteile hat die Methode außer den lauten Klopfgeräuschen nicht. Allerdings empfinden Menschen, die Probleme mit engen Räumen haben, trotz der inzwischen größer gewordenen Röhre, das Liegen in der Röhre oftmals als äußert unangenehm. In diesen Fällen ist es nach vorheriger Rücksprache in den meisten Fällen möglich, ein leichtes Beruhigungsmittel zu erhalten.