Stille Helden der Pandemie

Caritas-Krankenhaus St. Josef ehrt langjährige Mitarbeitende

Caritas-Direktor Michael Weißmann (r.) gemeinsam mit den Geehrten.
Caritas-Direktor Michael Weißmann (r.) gemeinsam mit den Geehrten.

Am Tag des Heiligen Josef blickt das Caritas-Krankenhaus St. Josef traditionell auf das vergangene Jahr zurück und ehrt verdiente Mitarbeitende. Pandemiebedingt musste das Fest am 19. März bereits zweimal verschoben werden. Nun wurden Gottesdienst und Feierlichkeiten im kleinen Rahmen nachgeholt.

Im Mittelpunkt des Rückblicks stand das Engagement der Mitarbeitenden in der Corona-Pandemie. Mit Verweis auf das Apostolische Schreiben „Patris Corde“, das Papst Franziskus Ende 2020 veröffentlicht hat, sagte Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann: „Sie gehören zu den stillen Helden dieser Pandemie. Wie auch der heilige Josef stehen Sie scheinbar im Verborgenen, in der zweiten Reihe, und spielen doch eine unvergleichliche Hauptrolle. Ihnen allen gehört Dank und Anerkennung.“

Als Meilenstein im vergangenen Jahr nannte Weißmann die Rückkehr des Josefskrankenhauses unter die alleinige Führung der Caritas. Nach 13 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Sana Kliniken AG sei es dem Verband vor dem Hintergrund herausfordernder Zeiten ein Anliegen gewesen, die Klinik noch stärker an den karitativen und christlichen Werten auszurichten. Der Verband sei daher sehr erfreut, dass es gelungen sei, mit Dr. Thomas Koch einen Geschäftsführer gefunden zu haben, der diese Werte vertritt, das Haus an den Werten der Caritas orientiert und gemeinsam mit dem gesamten Vorstand weiterentwickeln wird. „Unser Ziel ist es, auch zukünftig Spitzenmedizin mit menschlicher Nähe zu verbinden“, erklärte Weißmann.

Wie gut das bislang gelungen sei, spiegle sich in zahlreichen Auszeichnung für Mitarbeitende und das gesamte Haus wieder. So seien bei der Focus-Ärzteliste in diesem Jahr neun Top-Mediziner des Josefskrankenhauses platziert – so viele wie nie zuvor. Das Haus selbst erreichte in der Klinikliste einen Platz unter den Top Ten in Bayern. „Eine großartige Leistung braucht auch entsprechende Strukturen und Prozesse“, hob Weißmann hervor und verwies auf zahlreichreiche Audits und Zertifizierungen, die auch in den letzten beiden Jahren wieder mit Bravour gemeistert worden seien.

Um weiterhin so erfolgreich zu sein, dürfe das Haus nicht stehen bleiben, müsse sich stetig weiterentwickeln, so der Diözesan-Caritasdirektor weiter. „Umso mehr freut es mich, dass zwei neue Wahlleistungsstationen sowie die neue onkologische Tagesklinik in den letzten beiden Jahren in Betrieb gegangen sind.“ Auch technisch habe sich das Haus weiterentwickelt. Mit einem neuen CT, einer zweiten Druckkammer sowie einem zweiten High-Tech-OP-Roboter der neuesten Generation habe man sich auch im Bereich der Medizintechnik weiterentwickelt. Da die Klink ständig wächst, sei die Raumnot groß. „Doch seien Sie versichert, wir sind fleißig am Planen, um hier für mehr Platz zu sorgen“, kündigte Weißmann größere Baumaßnahmen für die nächsten Jahre an.

Verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt

Im Anschluss ehrte der Diözesan-Caritasdirektor 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern durften mit einer Urkunde sowie der Medaille der Heiligen Elisabeth, die höchste Auszeichnung, die der Diözesan-Caritasverband Regensburg vergeben kann. Zwei Mitarbeitende konnten in den letzten beiden Jahren sogar ihr 40-jähriges Jubiläum feiern.